Ich bin in einem kleinen Mikrokosmos aufgewachsen. Einer Welt mit eigenen Gesetzen und seit Generationen festgelegten Leitlinien, bis zum Kindergartenalter abgeschottet vom Rest der Welt. Meine Eltern haben eine Landwirtschaft, Rollenverteilung Mann – Frau genau beschrieben. Die Eltern führen eine Pseudobeziehung die seit fast 20 Jahren nur noch besteht da gemeinsame Kinder und der Hof vorhanden sind. Ein Wort und die Situation eskaliert.
Daraus resultierten die vielfältigsten psychosomatischen Reaktionen die man sich denken kann. Ich als Älteste der Kinder (von 5) war von Klein auf für die Beaufsichtigung meiner nur unbedeutend jüngeren Geschwister zuständig. Klar, meine Mutter war überfordert 24 und 5 Kinder und keine Unterstützung bei der Erziehung – dafür tonnenweise Arbeit. Haushalt, Stall, Kinder usw. Ich habe das damals nur nicht verstanden. Immer wenn meine Geschwister irgend etwas angestellt hatten durfte ich die Schläge einstecken – ich hätte ja aufpassen müssen.
Der Kleinste musste das meiste aushalten. Jeder Ärger wurde von oben nach unten weitergereicht. Ich bekam Schläge von Mutter, dafür war ich dann nicht sparsam das an die kleineren weiterzureichen bzw. an den der meine Anweisungen nicht befolgt hat. Ich war hilflos und überfordert. Die Lichtmomente waren immer Besucher. Am Abend wenn ein Onkel oder eine Tante zu Besuch kam war alles anders. Alle waren besser drauf und man durfte auch mal Sachen machen die sonst bestraft worden wären ohne die Konsequenzen fürchten zu müssen.
Ich gab meiner Mutter immer die Schuld an allem, ich hasste sie zeitweise richtig. Bis zu dem Moment an dem ich mit meiner Mutter mit der Schaufel am Bach stand um irgend was zu machen, leider weiß ich nicht mehr was das war. Ich hatte keinen Bock drauf und meine Mutter sagte zu mir ich solle weitermachen weil sie es sonst wieder aushalten müsse.
Immer wieder stand ich vor der Türe und hörte meine Eltern streiten. Mein Vater beschimpfte meine Mutter immer wieder wegen ihrer schlechten Herkunft und „ihrer Kinder“. Die Kinder die nichts wert sind, zur Schule gehen und zu Hause viel zu faul sind – einfach nutzlos. Schlechte Noten, ein Verhalten das meines Vaters Ansicht nach nicht gut war und immer wieder der Spruch: „Deine Kinder“. Das davor so glänzende Götterbild meines Vorbilds Vater reduzierte sich mit der Zeit immer mehr. Bis ich schließlich desilusioniert zurückblieb.
Einmischungen meines Großvaters von wegen Kinder vom Bauernhof brauchen kein Abitur. Am liebsten hätten sie gesehen dass alle zu Hause arbeiten und gar nicht erst zur Schule gehen. Abstrus – eine Ansicht aus dem letzten Jahrhundert aber anscheinend hat sie in den Köpfen doch überdauert. Überhaupt hat mein Großvater niemals das Zepter wirklich an meinen Vater übergeben, er muss zu allem seinen Senf dazugeben und immer alles anzweifeln was mein Vater macht.
Einige Kinder sind sensibler, andere nach Außen hin etwas abgehärteter. Ich gehöre leider zu denen die immer und überall helfen wollen. Ich tröstete meine Mutter wenn sie sich in den Keller zum Weinen zurückzog und war hilflos. So kann man seine Mutter nicht sehen als Kind. Ich versuchte ihr so viel wie möglich abzunehmen und zu helfen. Leider verstand sich meine Mutter mit meiner Schwester einfach besser und zog sie mir vor, zumindest kam es mir immer so vor. Sie durfte mit meiner Mutter weg fahren und ich durfte in den Stall gehen. Ich war enttäuscht und verletzt.
Schließlich wurde ich krank. Mit 12 Jahren fingen Bauchkrämpfe an und zwar so stark dass ich zeitweise nicht einmal mehr laufen konnte. Mir wurde unterstellt zu simulieren oder einfach zu empfindlich zu sein. Mit 16 begann ich mich zu ritzen. Der körperliche Schmerz half mir zumindest kurzfristig über die seelische Belastung hinweg. Mit 17 Jahren dann auch aufgrund dummer Bemerkungen Bulimie. Die Physis verletzen damit ich von der Psyche abgelenkt war. Ich weiß dass sich das kaputt anhört, aber das war der Weg der einigermaßen half. Ich war hilflos, machtlos und überfordert.
Weggehen durfte ich zwar aber nicht auf Partys und schon gar nicht über Nacht. Einmal die Woche Disko und da hat mich meine Mutter hin gefahren und wieder abgeholt. Ich hatte ein Problem jemandem zu vertrauen. Immer die Hintergedanken verletzt zu werden. Auf der einen Seite gezwungen die Kindheit früh hinter sich zu lassen und Verantwortung zu übernehmen und andererseits immer noch ein wehrloses Kind.
Durch Zufall erwischte ich meinen Bruder einmal als er sich auf der Toilette übergab. Bulimie. Toll. Ich war so wütend. Wütend auf meine Eltern und das was sie anrichten ohne es wirklich zu merken. Der jüngste Bruder hat sich mit einem Tapetenmesser den ganzen Oberarm aufgeschlitzt. Jeder zog sich mehr und mehr zurück. Alles entwickelte sich zum Pulverfass das bei der kleinsten Erschütterung - sei es eine kleine Bemerkung oder auch nur ein falscher Blick – in die Luft ging.
Meine Bauchschmerzen wurden immer häufiger und schlimmer. In der Schule plötzliche Zusammenbrüche. Auf einmal wurde ich weiß wie eine Wand und ich bekam Krämpfe. Ich war etliche male stationär im Krankenhaus und immer wieder auf Gastritis untersucht – ohne Befund. Ich machte mir Sorgen und begann Medizinlexikas zu wälzen auf der Suche nach den passenden Krankheiten zu den Symptomen. Ich kam auf die wahnwitzigsten Ergebnisse. Ich bildete mir zeitweise ein sterben zu müssen. Dazu kam mein Vater der immer mehr zu einem Menschen mutierte vor dem ich Angst hatte. In der Pubertät fasste er mir fast tätlich auf die Brüste und als ich zu ihm sagte dass ich das nicht will meinte er darauf dass er ja nur sehen wolle wie ich mich entwickeln würde. Mein Vaterbild war komplett zerstört.
Streit, Unzufriedenheit und Missgunst immer und immer wieder. Mit 18 und dem Führerschein eröffnete sich mir eine andere Welt. Ich war fast keinen Abend mehr zu Hause, hatte meine ersten Liebschaften von denen keiner passte und ich von meiner Mutter als Schlampe und Hure beschimpft wurde. Nachdem es nicht gelang mir meinen ersten Freund auszureden schmiss mich mein Vater aus dem Haus. Ich wohnte dann ein paar Tage bei meinem Freund bis mich meine Mutter anrief und mich unter Tränen bat wieder zurück zu kommen.
Meine Schulnoten hatten sich in den letzten Jahren immer mehr in den Sport gesteigert. Jeden Tag 60 km Fahrrad, 10 km laufen und dann noch Schwimmbad. Ich trennte mich von meinem Freund weil er mir verschwiegen hatte dass er verheiratet ist und Kinder hat. Ich lernte einige Zeit später einen neuen Mann kennen und oh Wunder der gefiel. Das war auch der Grund aus dem ich überhaupt mit ihm zusammen blieb. Er hat am Abend immer mit meinem Vater ein paar Bier gekippt und war ansonsten leider dumm wie Brot.
Meine Bauchkrämpfe wurden wieder etwas leichter und ich fand ein bisschen Ruhe. Ich hätte zwar auch von selber drauf kommen können aber wenn man andauernd unter Durchfällen leidet dann wirkt die Pille nicht unbedingt so gut... Ich wurde schwanger. Seine Reaktion darauf war nur: „deshalb bist du so fett geworden“ und sonst nix. Er besuchte mich einige Tage nicht mehr und nutzte die Zeit damit sich mit einigen anderen zu vergnügen was mir auch alles zu Ohren kam.
Als er sich dann endlich wieder dazu herablassen konnte mich aufzusuchen sagte er nur dass ich mich entscheiden könne: entweder das Kind oder er. Der nächste Zusammenbruch. Ich schmiss ihn sofort raus und entschied mich auch das Kind nicht zu bekommen. Ich hatte einen Termin und alles war fix dann rief er mich an und bat um ein Gespräch. Er sagte er hätte mit seiner Mutter gesprochen und die meinte es wäre schon irgendwie zu schaffen und jetzt wolle er das Kind doch. Aber mein Entschluss stand fest und ich zog es durch.
Das war eine der schlimmsten Erfahrungen meines Lebens. Meine Tante begleitete mich und als sie mich nach Hause brachte war ich nur noch ein Häufchen Elend. Ich war Tage lang nur am Weinen, ging trotzdem in die Arbeit und hatte jedes Mal wenn ich eine Frau einen Kinderwagen schieben sah einen halben Nervenzusammenbruch. Der Vater des nicht auf die Welt gekommenen Kindes hat dann einige SMS an meine Mutter geschrieben wie sehr er sie und die Familie vermissen würde und mir immer zum Muttertag und am errechneten Geburtstermin.
Die Bauchkrämpfe kamen in ungeahnter Intensität zurück. Eines Nachts wachte ich auf und krabbelte zu meinen Eltern ins Zimmer. Meine Mutter wollte mich erst gar nicht ins Krankenhaus fahren, tat es aber dann doch. Wieder keine Diagnose. Ich dachte ich werde irre, ich bin nicht ganz richtig im Kopf oder ich gehöre in die Klapse. Mein Bauch war immer hart und es war immer ein beständiger Schmerz zu fühlen. Mal schlimmer mal weniger schlimm.
Ich war keinen Tag mehr zu Hause, immer bis in die Morgenstunden weg. Ich steigerte mich in eine ehrenamtliche Tätigkeit und investierte in diese meine Freizeit. Dadurch lernte ich einen Mann kennen dem gegenüber ich mich öffnen konnte und dem ich vertrauen konnte. Er wurde mein Freund (platonisch) und ich kam mir das erste mal richtig gut aufgehoben vor. Er war für mich alles, Bruder, Freund und manchmal auch ein bisschen väterlich.
Dann kam wieder einmal ein Wochenende mit Krämpfen. Ich setzte mich gegen den Protest meiner Mutter ins Auto und fuhr zum Arzt. Mein Hausarzt war nicht da und deshalb suchte ich einen anderen auf. Dieser überwies mich gleich ins Krankenhaus mit Verdacht auf Blinddarmentzündung. Ich fuhr zuerst nach Hause, duschte mich in Ruhe und ließ mich von meiner Tante zur OP bringen – immer noch unter Protest meiner Mutter und eine andere Tante beschimpfte mich als arbeitsscheue und faule Simulantin.
Im Krankenhaus wurde ich sofort operiert. An die ersten zwei Tage nach der OP kann ich mich nicht mehr erinnern. Am dritten Tag wunderte mich über die vielen Pflaster auf meinem Bauch und die Schmerzen die so gar nicht auf einen labroskopischen Eingriff schließen ließen. Das einzige was ich dann bei der Arztvisite erfuhr war dass ich eine chronische Darmentzündung mit einer eitrigen Entzündung des Bauchfells hatte und sie einiges entfernen mussten. Erst 8 Monate später bei der Nachuntersuchung in einer anderen Klinik erklärte mir der dortige Oberarzt was das wirklich war was ich hatte. Einen gutartigen Tumor der schon einige Jahre überdauert hatte. Mein guter Freund hat mich nicht besucht. Ich war sehr enttäuscht. Dafür hat mich jemand jeden Tag aufgesucht den ich gerade erst kennen gelernt hatte.
Er war in dieser Zeit für mich da und ich entschloss mich mit ihm eine Beziehung einzugehen. Ich war nicht gross verliebt und es war schon gar nicht das Gefühl den einen Menschen gefunden zu haben der wie für mich geschaffen ist aber ich wollte endlich wo zu Hause sein. Jemanden haben auf den ich mich verlassen kann und der mich liebt so wie ich bin. Nach einem halben Jahr sagte er zu mir ich solle zu ihm ziehen, da hätte ich es besser als zu Hause bei mir.
Ich träumte vom Glück, davon dass mir jemand einige Lasten abnehmen würde und ich nicht immer so stark sein müsste. Die ersten eineinhalb Jahre liefen relativ gut. Wenig Streit und ich kam einigermaßen zur Ruhe. Er warnte mich von Anfang an vor seiner Mutter weil diese schon einige Aufenthalte in einer psychiatrischen Anstalt hatte und ich besser nicht zu viel mit ihr zu tun haben sollte. Ihr passte nichts was ich machte und es kam immer wieder zu Beschimpfungen an mich aber ich musste immer alles runterschlucken und wenn ich meinen Freund darauf angeredet habe meinte er nur ich solle immer tun was sie sagt, sie sei nun mal so und nicht ganz dicht.
Irgendwann sagte er dann zu mir dass es so nicht weitergehen können und wir uns unser eigenes zu Hause schaffen sollten. Ich war zuerst erleichtert und dann skeptisch. Will ich mit diesem Mann den Rest meines Lebens verbringen?? Eigentlich nicht. Er ist nett aber sehr speziell und passt eigentlich gar nicht zu mir. Wir sahen uns einige Häuser an und mein Vater hat ihm dann ein völlig kaputtes Haus das zwar wunderschön alleine liegt aber wie gesagt wirklich ganz kaputt war – im Grunde genommen was zum Planieren. Mein Vater hat meinem Freund zugesichert alles zu machen und überall zu helfen. Nichts leichter als dieses Haus herzurichten.
Ich bestand darauf nicht mit verbrieft zu werden, allerdings wurde mir von meinen Eltern sehr zugesetzt das nicht zu machen. Ich solle notariell die Hälfte beanspruchen um meinen Anspruch zu festigen. Widerwillig habe ich das dann gemacht und das Unglück nahm seinen Lauf. Mein Vater hat sich in alles eingemischt, meinem Freund nur Käse eingeredet und meine Meinung hat nicht gezählt. Mein Freund hatte mir nicht gesagt dass er technisch über so gut wie keine Fähigkeiten verfügt und war empfänglich für alles was mein Vater ihm sagte. Irgendwann sagte ich dann dass ich sowieso die technische Ausführung zu tätigen habe und deshalb auch mitreden muss.
Mein Vater war beleidigt und entzog jegliche Hilfe. Keine Maschinen, kein Traktor, nichts. OK, jetzt musste ich ran. Ich habe zwar schon kleinere Basteleien gemacht allerdings hatte ich null Erfahrung mit solchen Grossprojekten und weiß Gott das war ein Großprojekt. Ich vertäfelte Wände, betonierte Grundfesten, kaufte Maschinen und kümmerte mich um den Bürokram. Wenn ich mich dann beschwerte und meinen Freund aufforderte auch etwas zu machen hieß es immer nur: ich kann das nicht. Scheiße, wieder alleine, wieder lastet alles auf mir. Des weiteren entzog er mir jede körperliche Zuwendung. Rein ins Bett und schlafen. Ich habe nächtelang geweint und mich einsam gefühlt. Der beste Spruch war: wenn das Haus fertig ist dann kann ich das wieder, oder für mich übersetzt: mach schneller mit dem Hausbau dann darfst du auch wieder.
Ich fühlte mich ausgenutzt, missbraucht, ungeliebt und alleine gelassen. Ich lag neben jemandem im Bett der nichts mehr von mir wissen wollte und der sich nur noch gehen ließ. Ich hatte wieder einmal keine Kraft mehr, keine Lust mehr am Leben. Mein Leben bestand nur noch aus Baustelle, Arbeit und Streit. Ein einziges mal hat er dann noch mit mir geschlafen und aus diesem Mal wurde ich schwanger und wollte es nicht wahrhaben. Erst im 6. Monat ging ich erstmals zum Frauenarzt. Ich sah das Kind auf dem Ultraschall und realisierte es nicht.l Ok, mein Freund hat meinem Gebettel dann nachgegeben und wenigstens meinen Bauch einmal am Tag eingecremt.
Ich wollte das Kind nicht bekommen und habe bis eine Woche vor dem Entbindungstermin auf der Baustelle und in der Arbeit meinen normalen Dienst getan. Ein Freund hat mich dann mal gefragt was mir lieber wäre: das Kind endlich aus dem Bauch zu haben oder lieber länger schwanger zu bleiben und den Termin ein paar Jahre zu verschieben. Ich musste nicht lange überlegen und sagte zu ihm ich würde lieber noch zwei Jahre schwanger sein als das Kind jetzt zu bekommen.
Real wurde das Ganze erst als mein Sohn seinen ersten Schrei getan hat. Da wusste ich dass ich jetzt tatsächlich ein Kind habe und mich darum kümmern muss. Eine wirklich tiefe Depression war die Folge. Ich konnte mich nicht so richtig am Baby freuen und ich war überfordert. Mein Freund war bei der Geburt dabei aber danach war es für ihn ganz einfach: du bist die Mutter, Frauen sind zu Müttern geboren. Ich gehe arbeiten und du kümmerst dich ums Kind. Nachts aufstehen ist Aufgabe der Mutter. Seine Mutter hat sich immer eingemischt. Alles habe ich falsch gemacht. Wenn ich geduscht habe hat sie mein Kind einfach mitgenommen und wollte es mir nicht mehr geben. Weinend saß ich im Zimmer und hörte sie oben mit meinem Baby schimpfen weil es so viel schreit und ich vernahm wie sie ihm erzählte dass sie seine Mutter sei und wenn ich was machen würde was dem Kind nicht gefällt würde sie mich schlagen.
Mein Freund hatte dazu die alte Ansicht: sie ist halt so... Ich suchte mir eine andere Möglichkeit ihr zu entgehen: ich fuhr am Morgen mit meinem Kind zu meinen Eltern und kam erst zurück als mein Freund wieder von der Arbeit da war. Eines Tages, das Baby war sechs Monate alt, hat sie mich dann an der Haustüre gestellt. Mich beschimpft, gesagt sie wolle das Kind öfter haben und ich wäre eine schlechte Mutter. Sie hat mich geschlagen und beleidigt. Daraufhin habe ich meine Sachen gepackt und bin wieder zu meinen Eltern gezogen. Ich redete mit meinem Freund und sage zu ihm dass wir uns eine Wohnung nehmen sollten, da das Haus ja nicht fertig wird wenn ich nichts mehr tun kann – ich war völlig ausgelastet mit dem Kind.
Er wollte das nicht und kam ab diesem Zeitpunkt zweimal in der Woche um das Kind zu besuchen. Nicht einmal blieb er über Nacht, wenn ich was zu ihm sagte kam nur ich müsse ihn verstehen. So blieb ich in dem zu Hause das ich zwar vermisst hatte aber genau wusste dass ich da nicht wieder zurück wollte. Wieder alles von vorne... Meine Mutter nahm sich zwar jährlich fünf mal vor sich von meinem Vater zu trennen aber getan hat sie es dann doch nie.
Der beste Spruch den mein Vater die letzten Tage produzierte: „Ihr alle seit unfähig eine funktionierende Beziehung zu führen...“ - darauf meine Schwester : „Papa wo hätten wir es denn gelernt...“. Man ist was man ist oder wozu man erzogen wurde....
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